Krebserregende Stoffe im Alltag

Zigaretten - Krebserregende Stoffe im Alltag

Krebs ist die einzige Krankheit auf der Welt, die noch nicht von Ärzten vollständig und ohne anstrengende Strahlentherapie geheilt werden kann. Jeden Tag steigt die Anzahl der an krebserkrankten Menschen. Wussten Sie zum Beispiel, dass Sie sich jeden Tag krebserregenden Stoffen aussetzen? Bisher wissen Forscher nur, dass wir alle potentiell der tödlichen Krankheit zum Opfer fallen können, aber wodurch wird sie überhaupt gefördert?

Krebsfördernde Stoffe und wo sie auftauchen

Es gibt viele verschiedene Stoffe im Alltag, die Krebs fördern können. Der Stoff Benzypren taucht zum Beispiel im Zigarettenrauch auf und fördert so den Lungenkrebs. Dieser Stoff wird im Körper metabolisiert und im Zuge dessen giftig. Benzypren taucht aber nicht nur im Zigarettenrauch auf, sondern auch in jeder anderen Art von Rauch. Zum Beispiel am Lagerfeuer, in angebrannten Speisen und auch im lang genutzten Fritteusenöl.

Der Stoff, den die meisten kennen ist Asbest. Dieser kommt in Häusern vor, die zwischen 1960 und 1990 gebaut worden. Oftmals lassen sich Platten aus Asbestzement in Dächern, Fassaden und Luftschächten finden.

Auch Azofarbstoffe können krebsfördernd sein. Der Stoff besteht aus zwei synthetischen Farbstoffen, die miteinander verbundene Stickstoffatome besitzen. Der Stoff kam vor 2006 (2006 wurde dieser Stoff verboten) in Leder und anderen Textilien vor. Benzol ist eine weitere Substanz, die Krebs fördern kann. Benzol entsteht dort, wo Material unter Luftabschluss zersetzt aber auch verbrannt wird. Vorkommen sind in Holz-und Kohlefeuern, zum Beispiel bei einem offenen Kamin, oder in einer glimmenden Zigarette typisch.

Senfgas, Gelbkreuzgas oder auch Schwefellost ist eine farb- und geruchlose Flüssigkeit, die sehr giftig und für die Umwelt gefährlich ist. Senfgas heißt der Stoff, weil der Geruch der Substanz üblicherweise dem von Senf oder Knoblauch sehr nahe kommt. Heute gibt es dieses Gas nicht mehr, da die Berührung schwere Verätzungen hervorrufen kann. In verschiedenen Kriegen wurde Senfgas genutzt, damit die Gegner nicht mehr atmen konnten. Wenn Soldaten das Gas eingeatmet hatten, konnten Sie nicht mehr atmen, da das Senfgas den Atmungsprozess in der Lunge unterbindet.
Cadmium kommt heute noch vereinzelt in Blechen vor. Dieser Stoff kann krebsauslösend wirken, wenn er zu häufig eingeatmet wird.
Aber nicht nur diese Stoffe können zur fatalen Erkrankung führen, sondern auch verschiedene Lebensmittel. So sind zum Beispiel Champignons bei rohem Verzehr sehr reich an Agaritin und somit giftig. Nach einer Erhitzung bei mindestens 70°C wird der Stoff vernichtet.

Auch Fisch und Meeresfrüchte gehören zur Kategorie der krebsauslösenden Stoffe, falls diese roh verzehrt werden. In dem Fisch und den Meeresfrüchten werden teilweise Spuren von Arsen gefunden. Die organische Form dieses Stoffes soll für den Menschen jedoch unbedenklich sein. Aber auch nur falls sie in geringen Mengen aufgenommen wird. Bei großen Mengen kann Haut- oder Leberkrebs hervorgerufen werden. Bitterschokolade, die aus Südamerika stammt, soll durch Cadmium belastet sein. Das Schwermetall kann die Knochen und die Nieren beschädigen. Je höher der Kakaoanteil, desto höher fällt auch die Cadmiumbelastung aus.

Fazit

Fast überall im Alltag kommen Stoffe vor, die krebserregend oder krebsauslösend wirken. Vermeiden Sie direkten Kontakt mit Rauch, und lassen Sie die Bitterschokolade weg, damit Sie ein langes und gesundes Leben haben. Mit diesem Ratgeber haben Sie einen kleinen Einblick bekommen, welchen Belastungen Sie Ihren Körper jeden Tag aussetzen.

Mit gesunder Ernährung Krebs vorbeugen

Krebs Vorbeugung Obst und Gemüse

Krebs – das Geschwür unserer Zeit. Eine Krankheit, deren Bekämpfung sich selbst die besten Ärzte und Gesundheitsforscher oft ratlos gegenüber stehend wiederfinden. Verschiedene Therapien, Medikamente und andere Ansätze zur Heilung wirken bei jedem Patienten und Betroffenen anders.

Doch was tun, wenn der Krebs in den Zellen wütet? Ein guter Ansatz, der sowohl vorbeugend wie auch bei Krankheitseintritt hilft, ist eine gesunde Ernährung. Doch viele Krebspatienten fragen sich, zu welchen Nahrungsmitteln sie am besten greifen sollten, um sich und ihrem Körper etwas Gutes zu tun.

Gesunde Ernährung soll Risiko reduzieren

Krebs Vorbeugung - Gesunde ErnährungDie Frage nach einer gesunden Ernährung drängt sich für Krebspatienten und potentiell Betroffenen auch deswegen in den Vordergrund, da Giftstoffe in der Nahrung ein Grund für die Geschwüre in Körper sein können. Auch Mangelerscheinungen durch falsche Ernährung stehen im Verdacht, Krebs zu begünstigen. In der Gesundheitswissenschaft wird hier von Tumorkachexie gesprochen. Es ist ein sich wechselhaft bedingender Prozess von falscher Ernährung, der Entstehung von Krebsgeschwüren und Folgeerscheinungen wie Fettverlust und Muskelabbau. In den westlichen Ländern werden bereits über 30 % der betroffenen Krebsfälle auf eine falsche Ernährung zurückgeführt.

Im Köper werden schließlich durch den Krebs lebenswichtige Prozesse umgekehrt. Statt Fett- und Muskelmasse aufzubauen wird diese abgebaut. Betroffenen wird häufig zu Nahrungsergänzungsmitteln geraten. Zudem ist eine eiweißreiche und kalorienreiche Ernährung sinnvoll. Auf Speisen, die besonders heiß, scharf, sauer oder süß sind, sollte im Rahmen einer Krebsbehandlung eher verzichtet werden. Ihnen wird eine zu starke Reizung auf die Schleimhäute nachgesagt. Stattdessen ist trinkfertige Sondernahrung eine gute Alternative. Auch nahrhafte Säfte und andere Fruchtgetränke können den Genesungsprozess positiv beeinflussen. Weiterhin gilt als bewiesen, dass eine ausreichende Aufnahme von Obst und Gemüse das Krebsrisiko in der Mundhöhle sowie im Verdauungstrakt senken kann, während rotes Fleisch die Entstehung von Karzinomen eher begünstigen.

Wie sieht eine solche Ernährung also aus?

Da bei Krebserkrankten oft die Darmflora aus dem Gleichgewicht gerät, wird Betroffenen zu einer Wiederherstellung eben dieser geraten. Dies ist durch eine Umstellung der bisherigen Ernährung möglich. Verzichtet werden soll auf tierische Lebensmittel, Zucker, Fertiggerichte sowie Weißmehlprodukte. Damit einhergehend wird eine Ernährung empfohlen, die statt Schadstoffe Vitamine enthält und möglichst aus biologischen Anbau stammt.

Smoothie gegen KrebsZum täglichen Verzehr umfangreicher Mengen antikarzinogener Lebensmittel wird geraten. Diese Lebensmittel hemmen, so wissenschaftliche Studien, Wachstum und die Ausbreitung der Krebszellen. Da Krebserkrankte oft an Appetitlosigkeit leiden und auch Schwierigkeiten haben, Nahrung als solche aufzunehmen, sind Säfte, Smoothies und andere Getränke aus dem Entsafter gern gesehene Vitamin- und Nährstofflieferanten. Im Entsafter Test finden sie die Vor- und Nachteile sowie das Preis-Leistungs-Verhältnis einzelner Geräte. Wer mithilfe des Entsafter Tests das richtige Produkt gefunden hat, kann selbst zu Hause schmackhafte und gesunde Drinks zur Krebsvorbeugung kreieren. Stammen die verwendeten Früchte aus biologischem Anbau und enthalten keine Schadstoffe, steigert dies die Qualität des Getränks noch einmal.

Was kann man noch tun?

Ferner wird zu einer verstärkten Aufnahme von antikarzinogenen Lebensmitteln geraten. Diese hemmen das Ausbreiten von Krebszellen und -geschwüren. Den Lebensmitteln wird sowohl bei der akuten Krebsbekämpfung wie zur Prävention eine enorme Wirkung nachgesagt.

Besonders Gemüse aus der Familie der Knollengewächse gelten als antikarzinogen. Dazu zählen u.a. Grünkohl, Brokkoli, Rosenkohl, Radieschen, Rettich und Kohlrabi. Ebenfalls wirkungsvoll ist grünes Blattgemüse wie Mangold, Grünkohl und Spinat, um nur eine kleine Auswahl zu nennen. Es sind die im Blattgemüse enthaltenen Bitterstoffe, die antioxidative Wirkung habe. Zur Krebsbekämpfung und -prävention wird im Übrigen dazu geraten, das Blattgemüse so wenig behandelt wie möglich zu genießen.

Schließlich sind es die Beeren, die Krebspatienten ebenfalls Linderung versprechen. Egal ob Himbeere, Erdbeere oder Brombeere – sie alle sind reich an starken Antioxidantien, die dem Krebs zu schaffen machen.

Wer auf gesunde Ernährung achtet, kann sein Krebsrisiko also merklich senken und als Betroffener seine Leiden während der Krebstherapie risikoarm selbst behandeln.

Möglichkeiten der Vorbeugung von Krebs

Krebs Vorbeugung Sonneneinstrahlung vermeiden

Krebs ist nach Herz- Kreislauferkrankungen die häufigste Todesart in den Industrieländern. Deshalb ist es von Interesse, wie man dem Krebs vorbeugen kann. Das heißt seinen Lebensstil soweit es möglich ist, so auszurichten, dass Krebs erst gar nicht entsteht.

Kein Tabak als Krebs VorbeugungAlkohol und Tabak

Genussmittel wie Alkohol und Tabak stehen auf der Liste der krebserzeugenden Gifte ganz oben. Tabakgenuss führt nicht nur zu Lungenkrebs, sondern auch andere Krebsarten werden mit ihm in Verbindung gebracht. Deshalb sollte man zur Krebs Vorbeugung konsequent das Rauchen lassen und auch auf Alkohol verzichten. Dies ist in unserer Gesellschaft nicht ganz einfach, da beide Genussmittel gesellschaftlich toleriert sind und es kaum ein Fest ohne Alkohol oder Tabak gibt. Auch am Arbeitsplatz ist man manchmal Rauch ausgesetzt, obwohl das Rauchen inzwischen weniger toleriert wird und es überall Nichtraucher Zonen gibt. So sind die Raucher mittlerweile ins Abseits geraten. Dasselbe wünscht man sich genauso für den Alkohol.

Zucker und Fett

Sehr schädlich ist auch der Zucker. Zwar wirkt er nicht direkt krebserregend, fördert aber genau wie Fett das Übergewicht und dieses soll wiederum für Krebs verantwortlich sein. Zur Krebs Vorbeugung sollte man auf ein normales Gewicht achten. Die Kombination von Fett und Zucker, die in vielen Süßigkeiten vorherrscht, ist besonders förderlich für Übergewicht. Von solchen Nahrungsmitteln kann man auch sehr viel essen und nimmt so eine große Zahl von Kalorien auf, ohne sich satt zu fühlen. Beim Verzehr zum Beispiel von Gemüse oder Salat ist es umgekehrt. Es wird empfohlen fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag zu essen, also praktisch zu jeder Mahlzeit und als Zwischenmahlzeiten.

Bewegung

Bewegung als Krebs VorbeugungBewegung ist ein wichtiger Faktor zur Gesunderhaltung. Bewegung steigert die Durchblutung und die Zellen werden besser mit Sauerstoff versorgt. Dies steigert wiederum die Abwehrkräfte und damit den Widerstand gegen Krebs. Es muss nicht gleich Hochleistungssport sein. Tägliche Bewegung, die in den Alltag eingebaut werden kann, reicht völlig aus. So bringt schon ein täglicher flotter Spaziergang oder auch Treppensteigen oder Radfahren sehr viel.

Gesunde Ernährung

Gesunde Ernährung ist ein weiterer, vielleicht der wichtigste Baustein in der Vorbeugung gegen Krebs. Gesunde Nahrungsmittel versorgen den Körper mit allem was er braucht, um gesund zu bleiben. Möglichst naturbelassene Nahrungsmittel wie frisches Obst und Gemüse zu sich nehmen, ergänzend dazu Vollkornprodukte und wenig Fleisch. Auf verarbeitetes Fleisch wie Wurst oder auch Fertiggerichte sollte weitgehend verzichtet werden. Als Getränke auf Wasser und ungesüßte Tees zurück greifen. Verboten sind alle süßen Getränke wie Softdrinks. Nahrungsergänzungsmittel wie Vitaminpräparate oder ähnliches richten nach neuesten Studien eher Schaden als Nutzen an. Bei gesunder Ernährung sind sie in jedem Fall überflüssig.

Sonneneinstrahlung

UV Strahlung fördert Hautkrebs, besonders die dünne Haut von Kindern ist gefährdet. Die Strahlung summiert sich im Laufe der Jahre, so dass exzessive Sonneneinstrahlung im Kindesalter im Erwachsenenalter zu Hautkrebs führt. Als Prävention dienen Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor. Zu meiden sind unbedingt Solarien, die künstliche Sonneneinstrahlung führt zu vermehrtem Hautkrebs.