Wenn es im Körper zwickt

Arthrose

Der Körper besteht aus hunderten Verschleißteilen, die mal schneller und mal langsamer abgenutzt werden. Das hängt immer auch mit der körperlichen Betätigung und der verrichteten Arbeit zusammen. Oft sind aber die Knochen und vor allem die Gelenke vom Verschleiß betroffen, der medizinisch als Arthrose bekannt ist. Alle Gelenke im Körper kann es Treffen, von den Fingern, bis in die Ferse. Gefühlt kann die Arthrose unangenehm bis schmerzhaft sein, doch das muss nicht sein. Mit der richtigen Therapie können die Symptome gelindert werden und die Arthrose zurückgedrängt werden. Auch die richtige Vorbeugung ist nicht unwichtig.

Wie entsteht Arthrose?

Arthrose kann auf unterschiedliche Weise entstehen. Besonders häufig kommt es aber vor, dass die Knorpelschicht, welche die Gelenke umgibt, abgebaut wird. Das kann bei hoher oder falscher Belastung passieren, die über längeren Zeitraum aufrechterhalten wurde. Ist die Knorpelschicht abgebaut, reibt Knochen auf Knochen, eine sehr unangenehme Angelegenheit. Aber auch das Fehlen von wichtigen Stoffen im Körper kann Ursache sein. Fehlt das wichtige Glucosamin, so ist auch die Knorpelbildung beeinträchtigt. Falsche Ernährung ist hier häufig die Ursache für fehlende Aufbaustoffe. Daneben kann es aber auch zu mechanischer Abnutzung kommen, die durch Uratkristalle im Gelenkraum hervorgerufen werden.

Arthrose

Wie beugt man Arthrose vor?

Arthrose ist kein Schicksal und so kann jeder etwas dafür tun der Krankheit vorzubeugen. Sport ist eine sinnvolle Sache, doch warnen viele Mediziner vor zu viel Sport und vor allem vor Leistungssport. Denn beim Laufen, Rennen und starker Belastung der Gelenke kommt es zu einer erhöhten Abnutzung der Knorpelschicht. Aus medizinischer Sicht ist es sinnvoll sich moderat zu bewegen, das heißt mit geringer Auslastung der Gelenke. Das ist bei einem Spaziergang oder beim Fahrradfahren der Fall. Auch das Schwimmen ist empfehlenswert, da bei dieser Sportart das eigene Körpergewicht nicht die Gelenke belastet. Schwimmen gilt daher auch bei Arthrosepatienten als empfohlene Sportart.

Was tun, wenn man Arthrose hat?

Wer bereits unter Arthrose leidet, der kann dennoch einiges versuchen. Zum einen gilt es die Ursache für die Erkrankung und die Erkrankungsart zu diagnostizieren. So kann die Verabreichung von Glucosamin zu einer erhöhten Knorpelproduktion führen. Das dauert natürlich eine Weile und kann zwei bis sechs Monate in Anspruch nehmen, bis eine Wirkung spürbar ist. Empfohlen wird darüber hinaus die Einnahme von Omega-3-Fettsäuren und Chondroitin, die entzündungshemmend wirken. Nicht nur für die Gelenke tun Sie dann etwas Gutes, sondern auch für die Gefäße. Eine Umstellung der Ernährung von fettiger Kost auf leichte, gesunde Kost, kann ebenso sinnvoll sein.

Aus medizinischer Sicht hilft auch hier moderate Bewegung und Entlastung, die Arthrose in den Griff zu bekommen. Solange die Erkrankung früh erkannt wird, gibt es einen großen Spielraum um der Arthrose entgegenzuwirken. Neben medikamentösen Therapien, wird häufig eine Physiotherapie angeboten. Bei Übergewichtigen ist eine Gewichtsreduzierung eine sinnvolle Maßnahme. Häufig setzt die Medizin auch auf eine Bestrahlung, die zwar nicht die Arthrose beseitigt, aber dafür den Schmerz. Operative Eingriffe versucht man hingegen zu vermeiden und sind meist das letzte Mittel. Auch hier gibt es verschiedene Formen. So werden teilweise Knochenneubildungen entfernt, im schlimmsten Fall ein neues künstliches Gelenk eingesetzt.

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