Krebs und Naturheilkunde – passt das zusammen?

Wer an Krebs denkt, dem kommen viele Bilder in den Kopf. Doch meist sind es eher grausige Bilder, die dabei entstehen. Chemotherapie, Bestrahlung, Haarausfall, bleiche Gesichter prägen den Begriff Krebs. Naturheilpflanzen kommen dabei den wenigsten in den Sinn. Doch komplett abwegig ist diese Kombination nicht. Denn was schon vor hunderten vor Jahren genutzt wurde, wird seine Wirkung heute noch längst nicht verloren haben. Vor allem eine Pflanze steht dabei im Fokus der Forschung und mittlerweile auch der Politik. Die Rede ist vom Cannabis und der Hanfpflanze. Welche Wirkstoffe dabei wirken, beschreibt naturheilkräuter.org in diesem Artikel.

Kurz gesagt stehen dabei zwei Wirkstoffe im Fokus, das THC und das CBD. Das Tetrahydrocannabinol unterliegt dabei dem Betäubungsmittelgesetz und hat meist negative Assoziationen, wird als Droge bezeichnet und hat meist keinen guten Ruf. Die Medienwelt und die Politik haben es geschafft aus einer traditionellen Heilpflanze eine in Verruf geratene Droge zu machen. Doch der Ruf nach Legalisierung wird immer lauter, was auch durch die vielen Studien bezüglich der Hanfpflanze unterstützt wird.

Denn diese Studien zeigen, dass Cannabis, im Gegensatz zu den legalen Drogen Alkohol und Tabak, wesentlich weniger schädlich ist. So ist bei Cannabis bislang auch kein Todesfall durch Überkonsum bekannt. Durch Alkohol und seine Folgen sterben hingegen täglich etwa 200 Menschen in Deutschland. Tabak ist ebenfalls nicht weniger schädlich und ist wohl Hauptursache Nummer eins für Lungen-, Kehlkopf- und Speiseröhrenkrebs. Cannabis ist hingegen eine altbewährte Heilpflanze.

Klar hat auch diese Pflanze Nebenwirkungen, doch die berauschende Wirkung des THC macht laut Studien nur in seltenen Fällen tatsächlich abhängig. Auch das Klischee der Einsteigerdroge ist überaltert und meist nur ein Vorwand für das Verbot der Cannabispflanze. Doch das THC ist nicht unbedingt der Wirkstoff, um den sich die Wissenschaft reißt. Denn THC ist gut zur Schmerzlinderung bei Krebspatienten, wenn beispielsweise Morphium oder Oxycodon kaum mehr Linderung verschaffen. Vor allem die vergleichsweise geringen Nebenwirkungen machen Cannabis daher zu einer sinnvollen Alternative für Schmerzpatienten.

Doch mittlerweile ist das CBD, das Cannabidiol, wesentlich interessanter geworden. Auch dieser Wirkstoff ist in der traditionellen Naturmedizin bekannt und ist im Gegensatz zum THC nicht illegal. Der Stoff hat keine berauschende Wirkung, so dass hier nicht die Notwendigkeit besteht das CBD auf die Liste der Betäubungsmittel zu setzen. So sind also Hanföl, CBD-Öl und damit verbundene Produkte frei verkäuflich und gänzlich ohne Risiko. Eine psychoaktive Wirkung fehlt schlichtweg, egal wie viel CBD man zu sich nimmt.

Ob Epilepsie, Schlafstörungen, ASS oder Stress, das CBD scheint in vielen Bereichen sehr wirksam zu sein. Doch das volle Potenzial des Wirkstoffes ist noch lange nicht erforscht und so steht auch die Annahme im Raum, CBD könnte bei der Krebstherapie helfen. Es wäre nicht der erste pflanzliche Wirkstoff der im Verdacht steht bei Krebs helfen zu können. So ist auch schon dem ECGC im Grünen Tee eine besondere Wirkung zugeschrieben worden. Die Forschungen bezüglich des Grünen Tees werden aber noch fortgeführt.

Wesentlich bei allem ist aber, dass versucht wird nach natürlichen Heilmitteln zu suchen. Denn die Natur hat viel zu bieten und die Naturheilkunde ist ein großes Feld, dass von der klassischen wissenschaftlichen Medizin immer weiter untersucht wird. Eines Tages, so die Hoffnung, werden viele Krankheiten nur mit der Natur geheilt.

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