Krebs und Entschlacken

Krebs und Saftfasten

Entschlacken und Entgiften mit Säften

Sollte nach einer Chemotherapie eine Entschlackungskur durchgeführt werden? Oder schadet das dem Körper zu sehr? Auch Krebspatienten wollen ihren Körper entgiften und entschlacken, aber ist das wirklich eine sinnvolle Idee?

Heilfasten und Saftfasten

Unter gesunden Menschen sind Begriffe, wie Teefasten und Saftfasten keine unbekannten Begriffe mehr. Viele Menschen machen das einmal im Jahr, um Gifte aus ihrem Körper zu spülen. Zum Abnehmen ist das Fasten schon lange nicht mehr da. Fasten bezeichnet eine völlige oder auch nur teilweise Enthaltung von festen Speisen. Für einen oder auch für mehrere Tage werden Speisen weggelassen und der Mensch ernährt sich nur von Saft oder eben Tee, je nach Art des Fastens. Enthaltung oder Abstinenz sind nur der Fall, wenn bestimmte Genussmittel wie Alkohol oder Fleisch für ein paar Tage nicht konsumiert werden.

Religiöses Fasten

In vielen Religionen ist das Fasten vorherbestimmt. Bei Muslimen zum Beispiel ist das Fasten Pflicht. Auch in Trauerzeiten und Diäten sind einige dem Fasten näher gekommen. In der religiösen Hinsicht ist das Fasten eine Reinigung der Seele, die Abwehr des Bösen und das Streben nach Konzentration, Erleuchtung und Erlösung. Heilfasten hingegen soll zu einem höheren Wohlbefinden und zu einer besseren Gesundheit führen. Die Entschlackung soll dazu führen das mindestens drei Liter Flüssigkeit getrunken werden, damit der Körper und die Seele regeneriert werden. Begleitende ärztliche Untersuchungen sind von Vorteil damit es nicht zu Risiken kommt.

Mit Krebs entschlacken

Mit einer Krebserkrankung rät die Gesellschaft meist davon ab, eine Entschlackung oder auch eine Entgiftung vorzunehmen, da der Körper bereits zu geschwächt ist und während des Fastens noch schwächer wird. Durch die Erkrankung und auch die Therapie haben die Krebskranken schon deutlich an Gewicht verloren. Eine Saftkur kann da schlimme Folgen habe, da die Kranken weiter an Gewicht verlieren. Feste Speisen können das Gewicht wieder steigern, oder auf dem Gewicht halten. Jemand der an Krebs erkrankt ist, sollte vorher auf jeden Fall mit einem Arzt sprechen und auch besprechen, ob ein Saftfasten durchgeführt werden darf oder sollte.

Entgiften und Krebs

Gerade Patienten mit Brustkrebs sollten keine Saftkuren machen. Diese Patienten müssen nämlich auf ihr Körpergewicht achten und Kuren, die sie hungern lassen, sind gar nicht gesund. Übergewicht sollte vor einer lebensgefährlichen Erkrankung bekämpft werden, denn dieses fördert das Übergewicht. Gerade in den Wechseljahren ist das Brustkrebsrisiko mit Übergewicht erhöht. Umstritten sind so genannte Krebsdiäten. Diese Diäten sollen dem Tumor die Energiezufuhr entwenden. Also wird der Körper nicht nur entgiftet, sondern auch der Tumor bekommt keine Nahrung mehr. Krebspatienten sollten eine erhöhte Aufnahme an Obst und Gemüse nutzen. Die Patienten sollten zusätzlich darauf achten das die Flüssigkeitzufuhr hoch genug ist. Der Körper könnte sonst Mangelerscheinungen aufweisen.

Säfte können während- und vor der Chemotherapie für wunde Schleimhäute sorgen. Die Fruchtsäure können die Patienten noch nicht vertragen. Das ist aber von Patient zu Patient anders. Die Chemotherapie wirkt auch auf jeden anders. Säfte sollten nicht jeden Tag getrunken werden und auch nicht als Durstlöscher verwendet werden. Superfood, wie das Gerstengras, kann in Form von Saft einfach in den Alltag integriert werden. Dieser Saft bewirkt beispielsweise, dass die Energie zunimmt und das Wohlbefinden gesteigert wird. Gerstengras hat einen positiven Einfluss auf das Verdauungssystem, und man sagt ihm eine heilende Wirkung nach. Wichtige Antioxidantien werden durch das Gerstengras in den Körper geleitet. Diese wiederum schützen die gesunden Zellen vor freien Radikalen.

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