Krebs und Partnerschaft

Krebs und Partnerschaft

Geht es um Krebs in der Partnerschaft, dann sind Zusammenhalt und Teamwork wichtig. Die Erkrankung bedeutet für die Partnerschaft natürlich oftmals eine gravierende Herausforderung und Veränderung. Viele Momente sind hier voller zwischenmenschlicher Wärme, partnerschaftlicher Zuneigung und Hoffnung. Leider gibt es auch viele Momente der Verzweiflung. Erkrankt eine Person an Krebs, kann die Beziehung auch auf eine harte Probe gestellt werden. Beide Partner können natürlich durch körperliche Veränderungen verunsichert werden und die Zukunftsperspektive kann natürlich bedroht werden. Leider gehören im Alltag auch noch weitere organisatorische Schwierigkeiten mit dazu und dies besonders dann, wenn noch Kinder vorhanden sind. Ältere Paare haben oft Angst, dass sie dann alleine sind und bei jungen Paaren kann sich die Familienplanung verschieben.

Was ist bei der Partnerschaft im Krebsfall zu beachten?

Die Erkrankten können durch Krebs verändert werden, doch auch Partner können sich verändern. Nicht selten werden Krebspatienten depressiv, aggressiv oder sie ziehen sich zurück. Die Partner stellen sich oft darauf ein und es wird versucht, mit der Situation umzugehen. Natürlich dürfen die Partner hierbei selbst dann den Halt nicht verlieren. Die Erkrankten machen sich natürlich oft Gedanken, wie stark eigentlich die Partner belastet werden dürfen.

Händchen halten (Schwarz/Weiß)

Gerade bei einem fortgeschrittenen Stadium der Krankheit gibt es die Sorge, dass man alleine zurück bleibt. In der Partnerschaft ist es immer hilfreich, wenn ehrlich und offen über die Wünsche und Gefühle gesprochen wird. Die Lebenswirklichkeit wird durch Krebs verändert und oft werden dann auch Dinge angepackt, welche bislang immer vor sich hergeschoben wurden. Auch Wünsche und Gefühle können offenbart werden, welche oft unterdrückt wurden. Verglichen zu der Zeit vor der Erkrankung kann das Zusammenleben dann oft noch intensiver sein. Damit die Beziehung des Paares durch den Krebs nicht zu sehr belastet wird, ist die Krankheit eine gemeinsame Aufgabe und die Situation ist auch gemeinsam zu bewältigen. Wird eine Krankheit verleugnet, stellen sich die Partner weniger darauf ein und für neue Situationen gibt es dann weniger Gestaltungsmöglichkeiten.

Wichtige Informationen zum Krebsfall während der Partnerschaft

Der Alltag kann sich natürlich durch eine Krebserkrankung sehr verändern. Zu dem gemeinsamen Zeitplan gehören dann natürlich auch Aufenthalte im Krankenhaus sowie Arztbesuche. Die alltäglichen Aufgaben müssen oft umorganisiert werden und so beispielsweise soziale Verpflichtungen, Kindererziehung und Haushalt. Die Partner springen ein, wenn die Kranken nicht ausreichend Energie für Aufgaben haben. Natürlich gehören bei der Erkrankung auch Konflikte mit dazu, denn die Partner haben eine Mehrbelastung und Kranke fühlen sich oft überflüssig. Die Partner müssen natürlich auch nicht nur auf sich alleine gestellt sein, denn es gibt auch externe Hilfen. Beispielsweise bei Krebsberatungsstellen gibt es wertvolle Tipps. Wichtig für die Lebensqualität sind Zärtlichkeit, Liebe und Sexualität. Das Sexualleben wird nicht selten in den Hintergrund geschoben und so gibt es schließlich das veränderte Selbst- und Körperbild, die Nebenwirkungen und das fehlende Lustempfinden. Die Partner möchten natürlich auch oft nicht den ersten Schritt machen oder den Kranken nach Operationen wehtun. Alle Themen werden am besten direkt angesprochen und die Ängste und Sorgen werden geteilt.

Krebs und der Beruf

Arbeitgeber mit Hand an Krawatte

Krebs ist eine schwere Diagnose, welche für den Betroffenen eine Katastrophe bedeutet, auch wenn die Medizin inzwischen so weit ist, dass nicht jede Form von Krebs tödlich enden muss. Doch auch wenn dies nicht der Fall ist, steht dem Betroffenen trotzdem eine schwere Zeit bevor. In der Zeit nach der Diagnose müssen viele Dinge geregelt werden, damit sich der Betroffene so gut es geht auf seine Behandlung konzentrieren kann. Ein wichtiger Aspekt ist die Sicherstellung eines weiteren Einkommens, weshalb sich viele Fragen bezüglich des Berufs stellen. Dabei unterscheidet sich, ob Sie selbst an Krebs erkrankt sind oder einen Mitarbeiter mit dieser Diagnose haben.

Sicherstellung des Einkommens

Zunächst fragen Sie sich sicherlich, wie es unmittelbar um den Lohn bei der Diagnose Krebs steht. Dies ist zunächst der einfachste Teil, da Krebs sich rechtlich nicht von einem beliebigen anderen Krankheitsfall unterscheidet. Zunächst ist der Arbeitgeber zur Lohnfortzahlung verpflichtet. Erst bei längerer Krankheit übernimmt dies die Krankenkasse. Falls eine Rückkehr in den normalen Berufsalltag nicht mehr möglich sein sollte, bestehen Ansprüche auf Berufsunfähigkeitsrente oder Invalidenrente. Auch im Falle einer dauerhaften Einschränkung gibt es die Möglichkeit eine Behinderung geltend zu machen. Doch auch eine Krebserkrankung bietet keinen vollständigen Schutz. Eine Kündigung, sofern sie gerechtfertigt ist, ist weiterhin möglich.

Umgang des Betroffenen mit dem Arbeitgeber

Krebs und der BerufDer Betroffene ist nicht verpflichtet den Arbeitgeber über die Krebserkrankung zu informieren. Der Arbeitgeber muss lediglich über den krankheitsbedingten Ausfall an sich informiert werden. Dies ist formal mit der Krankschreibung erledigt. Es ist jedoch dem Arbeitgeber gegenüber ein Entgegenkommen angemessen, falls Sie als Arbeitnehmer in einer zentralen Position tätig sind oder waren und Sie Ihren Arbeitgeber darüber informieren, dass er zumindest zeitweise einen Ersatz für Sie finden muss. Dies ist jedoch als Kulanz Ihrerseits anzusehen, denn auch dies bleibt Ihnen überlassen. Ob Sie Ihren Arbeitgeber zumindest eingeschränkt über die Krebserkrankung informieren sollten, hängt maßgeblich davon ab wie Ihr bisheriges Arbeitsverhältnis war. Sofern es sich um ein Unternehmen handelt, in dem ein sehr unpersönliches Verhältnis zwischen Arbeitgebern, Arbeitnehmern und eventuell Kollegen herrscht, sollten Sie die Erkrankung nicht weiter erläutern. Wenn jedoch ein wesentlich persönlicheres Verhältnis besteht, sollten Sie Ihren Arbeitgeber und auch Ihre Kollegen informieren, denn so ist es ihnen möglich sich auf die Erkrankung einzustellen und Ihnen zu helfen und entsprechend Ihren Bedürfnissen zu agieren.

Umgang des Arbeitgebers mit dem Betroffenen

Es gibt für Sie als Arbeitgeber viele Möglichkeiten einem betroffenen Mitarbeiter zu helfen. Betriebsärzte können den Betroffenen durch seine Erkrankung begleiten und medizinisch sowie psychologisch unterstützen. Um dem Betroffenen zu helfen und gleichzeitig im Sinne des Betriebs seine Produktivität möglichst weit aufrechtzuerhalten, ist in Absprache eine Umgestaltung des Arbeitsplatzes in manchen Fällen eine sinnvolle Idee. Sofern eine Krebserkrankung erfolgreich überstanden wurde, ist es notwendig, den Betroffenen wieder in den Betrieb einzugliedern. Hierzu gibt es verschiedene Modelle und Vorgaben. Oft ist es sinnvoll, die anfängliche Stundenzahl gering zu halten und in Abständen von wenigen Wochen stundenweise bis zur vollen Stundenzahl zu steigern. Das Abnehmen und umverteilen schwerer Arbeiten auf andere Mitarbeiter kann ebenfalls eine Hilfestellung sein.

Cannabis heilt Krebs: Echte Hoffnung oder grundloses Heilsversprechen?

Cannabis gegen Krebs

Es sind zwei große Themen des 20. Jahrhunderts und sie werden nun immer öfter miteinander in Verbindung gebracht. Auf der einen Seite ist das Krebs. In seine Erforschung und entsprechende Heilmethoden werden seit Jahrzehnten Milliarden investiert, ohne dass er nur ansatzweise als besiegt betrachtet werden kann. Weltweit hoffen und bangen nach wie vor Millionen Betroffene und ihre Angehörigen auf revolutionäre Durchbrüche in Forschung und Behandlung.

Auf der anderen Seite ist das Cannabis, weltweit die illegale Droge Nummer eins. Doch immer öfter wird ernsthaft über ihre Legalisierung nachgedacht. Ein Argument dabei: Der medizinische Nutzen. Das wohl größte Versprechen: Cannabis könne Krebs heilen.

MarihuanaIm Internet finden sich dazu unzählige Geschichten. Doch wissenschaftliche Belege fehlen, Studien gibt es kaum. Ärzte zögern deshalb nach wie vor, es zu verschreiben.

Für einen, wie den Kanadier Rick Simpson spielen diese Zweifel keine Rolle. Vielmehr empfiehlt er in zahlreichen Videos, Büchern und in Auftritten bei sozialen Netzwerken bezüglich der Krebsbehandlung ganz auf die Schulmedizin zu verzichten. Er selbst, so der Rentner habe sich vom Hautkrebs befreit. Ganz ohne die Hilfe von Ärzten. Aus der Cannabispflanze habe er eine Öl extrahiert, mit dem er den Kampf gegen die tückische Krankheit letztlich gewonnen habe.

Mediziner verweisen bezüglich der Aussagen von Heilpredigern, wie Rick Simpson darauf, dass es, trotz jahrelanger Forschung nach wie vor keine zuverlässigen wissenschaftlichen Belege für die krebsheilende Wirkung von Cannabisprodukten gibt. Franjo Grotenhermen zum Beispiel ist selber Arzt und sowohl Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (ACM) als auch Geschäftsführer der International Association for Cannabinoid Medicines (IACM). Obwohl er sich seit Jahren für den Einsatz von Cannabis, auch in der Krebsbehandlung stark macht, rät er zur Skepsis.

Es gäbe Hinweise, so Grotenhermen, dass einige Wirkstoffe von Cannabis krebshemmend sind. Bei Versuchstieren würden diesbezüglich verwertbare Ergebnisse vorliegen. Bezüglich des Menschen sei eine ähnliche Wirkung allerdings nach wie vor unklar.

Nur wenigen Forschern ist es bisher gelungen, bezüglich der krebsheilenden Wirkung von Cannabis mit handfesten Ergebnissen an die Öffentlichkeit zu treten. Einer von ihnen ist der Spanier Manuel Guzmán von der Universität Complutense in Madrid, der bereits vor über zehn Jahren die weltweit ersten Studien mit Menschen vornahm und seine Ergebnisse 2006 veröffentlichte.

Über einen Katheder hatte der Biochemiker neun Patienten, mit Hirntumoren, reines THC direkt ins Gehirn geleitet, worauf sich bei einigen Personen das Tumorwachstum signifikant verringerte. Der entsprechende Artikel im angesehenen Fachmagazin „British Journal of Cancer“ machte weltweit für Schlagzeilen.

Cannabis zum Rauchen gegen KrebsDoch alle entsprechenden Studien bezüglich des Einsatzes von Cannabis in der Krebsbehandlung in den vergangenen zehn Jahren zeigen: hier gibt es kein neues Wundermittel, sondern lediglich eine, von vielen neuen Möglichkeiten.

Eine Formulierung, die auch Burkhard Hinz unterschreiben würde. Auch der Direktor des Instituts für Toxikologie und Pharmakologie an der Uniklinik Rostock sorgte vor zwei Jahren für Furore, als er Krebszellen erfolgreich mit Cannabinoiden bekämpfen konnte. Hinz warnte aber schon bald vor allzu großen Hoffnungen. Viele Strategien im Kampf gegen den Krebs wären in Laboren erfolgreich getestet worden, hätten am Ende in der realen Anwendung jedoch nicht die erhoffte Heilwirkung hervorgerufen.

Trotz aller Warnungen von Forschern und Medizinern vor zu großen Heilerwartungen verschreiben Ärzte all jenen Patienten, die Cannabinoide ausprobieren wollen, entsprechende Fertigarzneimittel in Form des Cannabis-Extraktes Sativex oder des Cannabiswirkstoffs Dronabinol. Die Ausgabe von Hanf-Öl ist in Deutschland allerdings, ebenso wie Besitz, Anbau und Handel, verboten.

Krebs und Entschlacken

Krebs und Saftfasten

Entschlacken und Entgiften mit Säften

Sollte nach einer Chemotherapie eine Entschlackungskur durchgeführt werden? Oder schadet das dem Körper zu sehr? Auch Krebspatienten wollen ihren Körper entgiften und entschlacken, aber ist das wirklich eine sinnvolle Idee?

Heilfasten und Saftfasten

Unter gesunden Menschen sind Begriffe, wie Teefasten und Saftfasten keine unbekannten Begriffe mehr. Viele Menschen machen das einmal im Jahr, um Gifte aus ihrem Körper zu spülen. Zum Abnehmen ist das Fasten schon lange nicht mehr da. Fasten bezeichnet eine völlige oder auch nur teilweise Enthaltung von festen Speisen. Für einen oder auch für mehrere Tage werden Speisen weggelassen und der Mensch ernährt sich nur von Saft oder eben Tee, je nach Art des Fastens. Enthaltung oder Abstinenz sind nur der Fall, wenn bestimmte Genussmittel wie Alkohol oder Fleisch für ein paar Tage nicht konsumiert werden.

Religiöses Fasten

In vielen Religionen ist das Fasten vorherbestimmt. Bei Muslimen zum Beispiel ist das Fasten Pflicht. Auch in Trauerzeiten und Diäten sind einige dem Fasten näher gekommen. In der religiösen Hinsicht ist das Fasten eine Reinigung der Seele, die Abwehr des Bösen und das Streben nach Konzentration, Erleuchtung und Erlösung. Heilfasten hingegen soll zu einem höheren Wohlbefinden und zu einer besseren Gesundheit führen. Die Entschlackung soll dazu führen das mindestens drei Liter Flüssigkeit getrunken werden, damit der Körper und die Seele regeneriert werden. Begleitende ärztliche Untersuchungen sind von Vorteil damit es nicht zu Risiken kommt.

Mit Krebs entschlacken

Mit einer Krebserkrankung rät die Gesellschaft meist davon ab, eine Entschlackung oder auch eine Entgiftung vorzunehmen, da der Körper bereits zu geschwächt ist und während des Fastens noch schwächer wird. Durch die Erkrankung und auch die Therapie haben die Krebskranken schon deutlich an Gewicht verloren. Eine Saftkur kann da schlimme Folgen habe, da die Kranken weiter an Gewicht verlieren. Feste Speisen können das Gewicht wieder steigern, oder auf dem Gewicht halten. Jemand der an Krebs erkrankt ist, sollte vorher auf jeden Fall mit einem Arzt sprechen und auch besprechen, ob ein Saftfasten durchgeführt werden darf oder sollte.

Entgiften und Krebs

Gerade Patienten mit Brustkrebs sollten keine Saftkuren machen. Diese Patienten müssen nämlich auf ihr Körpergewicht achten und Kuren, die sie hungern lassen, sind gar nicht gesund. Übergewicht sollte vor einer lebensgefährlichen Erkrankung bekämpft werden, denn dieses fördert das Übergewicht. Gerade in den Wechseljahren ist das Brustkrebsrisiko mit Übergewicht erhöht. Umstritten sind so genannte Krebsdiäten. Diese Diäten sollen dem Tumor die Energiezufuhr entwenden. Also wird der Körper nicht nur entgiftet, sondern auch der Tumor bekommt keine Nahrung mehr. Krebspatienten sollten eine erhöhte Aufnahme an Obst und Gemüse nutzen. Die Patienten sollten zusätzlich darauf achten das die Flüssigkeitzufuhr hoch genug ist. Der Körper könnte sonst Mangelerscheinungen aufweisen.

Säfte können während- und vor der Chemotherapie für wunde Schleimhäute sorgen. Die Fruchtsäure können die Patienten noch nicht vertragen. Das ist aber von Patient zu Patient anders. Die Chemotherapie wirkt auch auf jeden anders. Säfte sollten nicht jeden Tag getrunken werden und auch nicht als Durstlöscher verwendet werden. Superfood, wie das Gerstengras, kann in Form von Saft einfach in den Alltag integriert werden. Dieser Saft bewirkt beispielsweise, dass die Energie zunimmt und das Wohlbefinden gesteigert wird. Gerstengras hat einen positiven Einfluss auf das Verdauungssystem, und man sagt ihm eine heilende Wirkung nach. Wichtige Antioxidantien werden durch das Gerstengras in den Körper geleitet. Diese wiederum schützen die gesunden Zellen vor freien Radikalen.

Verschiedene Krebs-Therapieformen im Überblick

Krebs Therapieformen im Überblick

Krebs ist eine der häufigsten Erkrankungen, da sie durch die Mutation von körpereigenen Zellen entsteht und solche Mutationen andauernd passieren. Jeder gesunde Mensch hat im Schnitt zu jedem beliebigen Zeitpunkt rund 10.000 Krebszellen in seinem Körper. Trotzdem bricht die Krankheit nicht in jedem dieser Fälle aus, da das körpereigene Immunsystem diese Zellen erkennt und unschädlich macht, bevor sie sich vermehren und zu einem Tumor heranwachsen können. Im Alter nimmt jedoch die Häufigkeit der Mutationen zu und das Immunsystem wird schwächer. Dann kann der Krebs ausbrechen und zu der bekannten, schweren Erkrankung führen. Doch dank der modernen Forschung und Medizin ist Krebs heute nicht direkt das Todesurteil, nach welchem er klingt und es gibt eine Vielzahl von Therapien.

Heilungschancen

Die Frage nach den Heilungschancen kann Ihnen im Vorfeld niemand beantworten. Dabei kommt es auf die Krebsform an, auf den Fortschritt der Erkrankung und auf Ihre eigene körperliche Verfassung. Es gibt durchaus Arten von Krebs, welche bei frühzeitiger Erkennung und Behandlung mit einem kleinen Eingriff vollständig geheilt werden können und eine Nachbehandlung nur zur Sicherheit durchgeführt werden muss. Es wird in kurative (heilende), und adjuvante (nach einer OP) Therapien unterschieden, sowie palliative Maßnahmen, wenn eine Heilung nicht mehr möglich ist.

Strahlentherapie

Krebs Röntgenstrahlen TherapieDurch die Bestrahlung mit fokussierter Röntgenstrahlung können Krebszellen abgetötet werden. Sie haben nicht die effektiven Reperaturmechanismen wie gesunde Zellen und sind deshalb empfindlicher. Da auch die Gewebeschichten über dem Tumor, wenn auch ineffektiver, verstrahlt werden, kann es zu Hautreizungen kommen. Da es sich aber um eine Behandlung ohne Operation handelt, ist die Strahlentherapie ansonsten schmerzfrei.

Chemotherapie

Dies ist wohl die erste Therapiemethode, an die Sie bei Krebs denken. Krebszellen wachsen in den meisten Fällen deutlich schneller als die gesunden Zellen um sie herum. Dies wird durch einen deutlich schnelleren Stoffwechsel bedingt. Für die Chemotherapie werden Medikamente verwendet, welche in gewissem Umfang Zellen auf unterschiedlichste Weise schädigen. Aufgrund des schnelleren Stoffwechsels von Krebszellen, werden diese Medikamente vermehrt von diesen aufgenommen und reichern sich in ihnen an. Dadurch werden Krebszellen deutlich stärker geschädigt und regelrecht vergiftet. Da diese Medikamente jedoch auch auf andere Zellen wirken, ebenfalls umso schneller, je stärker diese von Natur aus wachsen, werden auch diese in gewissem Umfang geschädigt. Ein Beispiel für eine bekannte Nebenwirkung ist der Haarausfall, da Haar- und Hautzellen verhältnismäßig schnell wachsen.

Operative Eingriffe

Krebs operative EingriffeDurch Operationen können manche Krebserkrankungen bereits effektiv geheilt werden. Andere wiederum können abgemildert werden, damit die weitere Behandlung erfolgreicher verlaufen kann, oder dass zumindest die Symptome einer unheilbaren Krebserkrankung abgeschwächt werden oder erst später auftreten. Operative Eingriffe können sehr klein sein, wie etwa die Entfernung eines Muttermals, welches sich zu Hautkrebs entwickelt hat, oder haben könnte. Ein solcher Eingriff kann bei Ihnen auch ambulant durchgeführt werden. Im Extremfall ist jedoch ein ausgedehnter Operationsplan notwendig. Da der menschliche Körper nicht unbegrenzt viele und ausgedehnte Eingriffe verkraften kann, müssen bei weit fortgeschrittener Erkrankung einzelne Organe oder Tumore entfernt und die Behandlung anschließend unterbrochen werden, damit sich der Körper von dem jeweiligen Eingriff erholen kann.

Kombinierte Therapien

In vielen Fällen ist eine Krebserkrankung sehr kompliziert und es können unterschiedliche Organe betroffen sein. Daraus ergibt sich, dass eine Kombination aller Therapiemethoden für Sie notwendig werden kann.

Bewegungstherapie bei Krebspatienten

Bewegung in Form von Laufen über Brücke

Bei bestimmten Krankheiten bilden sich die menschlichen Muskeln zurück oder sind schwer geschädigt. Psychische Störungen können ebenfalls dazu führen, zu vergessen, wie bestimmte Bewegungen auszuführen sind. Patienten sind dann nicht in der Lage zu gehen oder die Arme zu bewegen. Häufige Ursachen sind Unfälle, Schlaganfälle oder auch eine lange Bettlägerigkeit. Bei Komapatienten bilden sich nach Jahren fast alle Muskeln zurück. Als Therapie wird die Bewegungstherapie von Ärzten eingesetzt. Hierbei handelt es sich um gezielte und geplante Bewegungsübungen, bei denen Patienten entweder eine bestimmte Muskelgruppe oder auch den gesamten Körper trainieren; Bewegungsabläufe können auch wieder erlernt werden. Sehr lange wurde die Bewegungstherapie bei Krebspatienten vernachlässigt, da Krebs unter Medizinern keineswegs als Ursache für Muskel- oder Knochenschwund bekannt war. Studien haben jedoch gezeigt, dass die Bewegungstherapie einen positiven Einfluss auf die Genesung und die Lebensqualität von Krebspatienten haben kann. Sie wird von vielen Ärzten deswegen auch bei Krebserkrankungen eingesetzt.

Was umfasst eine solche Therapie?

Leichtathletik Sprinten, Bewegungstherapie bei KrebsBei einer Bewegungstherapie arbeiten Patienten mit einem Physiotherapeuten, der ein gezieltes Programm vorweg ausarbeiten wird. Dies ist auf den jeweiligen Patienten zugeschnitten und kann einfache Gymnastik umfassen, sportliche Aktivitäten, aber auch gezielte Übungen für Arme und Beine oder aber auch den Bauchbereich, um zum Beispiel bei Lungenkrebspatienten die Atmung zu verbessern. Die Therapie findet regelmäßig, mehrmals pro Woche oder sogar täglich, statt. Man kann eine Bewegungstherapie grob mit einem Sportverein vergleichen. Der Unterschied liegt in der Begleitung durch den Physiotherapeuten, der nach den Angaben des Arztes für Patienten nur geplante Übungen durchführt.

Wie kann eine solche Therapie bei Krebs helfen?

Eine Krebserkrankung hat massive Auswirkungen auf das Leben eines Patienten. Nicht nur die körperliche Kondition nimmt durch die Krankheit ab, sondern auch die psychische. Viele Patienten ziehen sich in sich selbst zurück, verlieren Freunde und Bekannte und werden depressiv. Krebstherapien greifen oft nicht nur die Krebszellen an, sondern schädigen auch die gesunden Zellen. Die Medikamente einer Chemotherapie oder anderer Behandlungen haben vielmals extreme Nebenwirkungen. Die Lebensqualität vieler Krebspatienten ist sehr eingeschränkt. Ärzte verordnen deswegen Bewegungstherapien, um dem Patienten diese wieder zurück zu geben. Patienten gewinnen wieder Mut zum Leben und ihre psychische Kondition verbessert sich. Die sportliche Betätigung führt auch zu einer Verbesserung der körperlichen Kondition, die den Kampf gegen den Krebs erheblich verbessern kann. Studien haben gezeigt, dass Menschen mit regelmäßiger sportlicher Betätigung weniger an Krebs erkranken als solche ohne diese. Dementsprechend verordnen Ärzte viel Bewegung, um den Heilungsprozess zu unterstützen.

Ist diese Art der Behandlung effektiv?

Schwimmen als Bewegungstherapie für KrebspatientenBewegungstherapien können zwar bislang den Krebs keineswegs heilen, aber Studien haben gezeigt, dass sich das Wohlbefinden von Krebspatienten tatsächlich gesteigert hat. Sportliche Betätigung stärkt den Körper und kann dadurch von Innen heraus den Kampf gegen Krebs unterstützen. Ein „gesunder“ Körper, wie es im Sprichwort heißt, kann mithilfe seiner Abwehrkräfte Krebszellen gezielt angreifen. Allerdings kann Sport eine Krebserkrankung weder verhindern, noch heilen. Bewegungstherapien können durch die Aktivierung der körperlichen Prozesse jedoch auch die Aufnahme und Wirksamkeit von Medikamenten verbessern. Dies führt auch zu einer positiven Unterstützung von Chemotherapien. Sportliche Aktivität bringt den Körper wieder in Schwung. Der Metabolismus arbeitet effizienter und kann Wirkstoffe von Medikamenten besser und gezielter im Körper verteilen. Schließlich sind sich Studien auch einig darin, dass die psychologische Komponente der Krankheit durch eine Bewegungstherapie aufgehellt wird. Depression und Stress können durch sportliche Aktivitäten reduziert werden. Patienten erhalten so ihre alte Lebensqualität zurück. Die regelmäßige Konzentration auf die Therapie fördert auch den Alltagsablauf und bringt Patienten in ein routiniertes Leben zurück. Je nach Art der Bewegungstherapie verbessern sich auch die sozialen Kontakte, was ebenfalls die Gesundung verbessert. Klinische Studien haben gezeigt, dass Bewegungstherapien zwar kein Allheilmittel bei Krebspatienten sind, aber in vielen Fällen den Kampf gegen Krebs effektiv unterstützen können.

Krebserregende Stoffe im Alltag

Zigaretten - Krebserregende Stoffe im Alltag

Krebs ist die einzige Krankheit auf der Welt, die noch nicht von Ärzten vollständig und ohne anstrengende Strahlentherapie geheilt werden kann. Jeden Tag steigt die Anzahl der an krebserkrankten Menschen. Wussten Sie zum Beispiel, dass Sie sich jeden Tag krebserregenden Stoffen aussetzen? Bisher wissen Forscher nur, dass wir alle potentiell der tödlichen Krankheit zum Opfer fallen können, aber wodurch wird sie überhaupt gefördert?

Krebsfördernde Stoffe und wo sie auftauchen

Es gibt viele verschiedene Stoffe im Alltag, die Krebs fördern können. Der Stoff Benzypren taucht zum Beispiel im Zigarettenrauch auf und fördert so den Lungenkrebs. Dieser Stoff wird im Körper metabolisiert und im Zuge dessen giftig. Benzypren taucht aber nicht nur im Zigarettenrauch auf, sondern auch in jeder anderen Art von Rauch. Zum Beispiel am Lagerfeuer, in angebrannten Speisen und auch im lang genutzten Fritteusenöl.

Der Stoff, den die meisten kennen ist Asbest. Dieser kommt in Häusern vor, die zwischen 1960 und 1990 gebaut worden. Oftmals lassen sich Platten aus Asbestzement in Dächern, Fassaden und Luftschächten finden.

Auch Azofarbstoffe können krebsfördernd sein. Der Stoff besteht aus zwei synthetischen Farbstoffen, die miteinander verbundene Stickstoffatome besitzen. Der Stoff kam vor 2006 (2006 wurde dieser Stoff verboten) in Leder und anderen Textilien vor. Benzol ist eine weitere Substanz, die Krebs fördern kann. Benzol entsteht dort, wo Material unter Luftabschluss zersetzt aber auch verbrannt wird. Vorkommen sind in Holz-und Kohlefeuern, zum Beispiel bei einem offenen Kamin, oder in einer glimmenden Zigarette typisch.

Senfgas, Gelbkreuzgas oder auch Schwefellost ist eine farb- und geruchlose Flüssigkeit, die sehr giftig und für die Umwelt gefährlich ist. Senfgas heißt der Stoff, weil der Geruch der Substanz üblicherweise dem von Senf oder Knoblauch sehr nahe kommt. Heute gibt es dieses Gas nicht mehr, da die Berührung schwere Verätzungen hervorrufen kann. In verschiedenen Kriegen wurde Senfgas genutzt, damit die Gegner nicht mehr atmen konnten. Wenn Soldaten das Gas eingeatmet hatten, konnten Sie nicht mehr atmen, da das Senfgas den Atmungsprozess in der Lunge unterbindet.
Cadmium kommt heute noch vereinzelt in Blechen vor. Dieser Stoff kann krebsauslösend wirken, wenn er zu häufig eingeatmet wird.
Aber nicht nur diese Stoffe können zur fatalen Erkrankung führen, sondern auch verschiedene Lebensmittel. So sind zum Beispiel Champignons bei rohem Verzehr sehr reich an Agaritin und somit giftig. Nach einer Erhitzung bei mindestens 70°C wird der Stoff vernichtet.

Auch Fisch und Meeresfrüchte gehören zur Kategorie der krebsauslösenden Stoffe, falls diese roh verzehrt werden. In dem Fisch und den Meeresfrüchten werden teilweise Spuren von Arsen gefunden. Die organische Form dieses Stoffes soll für den Menschen jedoch unbedenklich sein. Aber auch nur falls sie in geringen Mengen aufgenommen wird. Bei großen Mengen kann Haut- oder Leberkrebs hervorgerufen werden. Bitterschokolade, die aus Südamerika stammt, soll durch Cadmium belastet sein. Das Schwermetall kann die Knochen und die Nieren beschädigen. Je höher der Kakaoanteil, desto höher fällt auch die Cadmiumbelastung aus.

Fazit

Fast überall im Alltag kommen Stoffe vor, die krebserregend oder krebsauslösend wirken. Vermeiden Sie direkten Kontakt mit Rauch, und lassen Sie die Bitterschokolade weg, damit Sie ein langes und gesundes Leben haben. Mit diesem Ratgeber haben Sie einen kleinen Einblick bekommen, welchen Belastungen Sie Ihren Körper jeden Tag aussetzen.

Leben mit der Diagnose Krebs

Diagnose Krebs - Stethoskop Arzt

Die Diagnose Krebst trifft Menschen in der Regel vollkommen unerwartet und plötzlich. Im ersten Moment entstehen sicherlich Wut, Angst und in einigen Fällen auch Resignation. Besonders die Hilflosigkeit ist ein Faktor, welcher uns in vielen Situationen zur Verzweiflung bringen wird. Die Medizin ist heute jedoch schon so weit fortgeschritten, dass die Diagnose Krebs nicht immer mit einem Todesurteil verbunden werden muss. Der Behandlungserfolg hängt natürlich von der jeweiligen Krebsart und dem Stadion der Erkrankung zusammen. Betroffene Patienten die erfahren, dass sie an Krebs leiden fühlen sich leer und verstehen zumeist die Welt nicht mehr. Schlussendlich ist es doch so, dass es doch immer die anderen trifft und wir selbst verschont bleiben, oder?

Ursachen für eine Krebserkrankung

Bevor wir uns über die Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten Gedanken machen, sollten wir uns auf die Ursachenforschung für die Erkrankung begeben. Krebs kann von einem ungesunden Lebensstil (Alkohol oder Zigaretten) entstehen. IN einigen Fällen, bricht die Krankheit auch aus erblichen Gründen aus. Es gibt spezielle Krebsarten, die verstärkt im Familienkreis auftreten. Wer das Risiko einer Erkrankung so gut wie möglich minimieren möchte, der sollte somit auf einen gesunden und ausgewogenen Lebensstil achten und sich in regelmäßigen Abständen (ab einem bestimmten Alter) einer Gesundheitsuntersuchung unterziehen.

Krebs mentale Einstellung/Hilfe wichtig

Wie Sie mit der Diagnose Krebs richtig umgehen

Das Aufsuchen von medizinischen Einrichtungen, welche einen Therapieplan für Sie erstellen ist unerlässlich. Selbst wenn die heutigen Therapien und Medikamente sehr gut anschlagen und helfen, bleibt natürlich auch die seelische Belastung und die damit verbundene Ungewissheit. Krebspatienten sollten keinesfalls die Sorgen und Ängste in sich hinein fressen. Es ist wichtig, dass ein Mensch (im Idealfall der Partner) mit Rat und Tat zur Seite steht. Um die neue Lebenssituation bestmöglich zu meistern, ist viel Reden empfehlenswert. Sprechen Sie Ihre Sorgen, Wut und natürlich auch die Ungewissheit offen und ehrlich an. Wer viel über seine Probleme und Sorgen spricht, dem wird es auch um ein Stück besser gehen.

Natürlich können intensive Gespräche den Krebs nicht heilen, doch die innere Einstellung ist für den Heilungsprozess sehr wichtig. Nur wer mit einer guten und positiven Einstellung an die Sache herangeht, der wird auch einen Erfolg während der Therapie erzielen können.

Professionelle Hilfe

Professionelle HilfeEs kann auch ganz gut tun, mit einer Psychologin über die Diagnose Krebs zu sprechen. Schämen Sie sich nicht und nehmen Sie auch diese Form der Hilfe an. In jedem Bundesland gibt es eine Krebshilfe, die Ihnen für Fragen aller Art jederzeit und auch gerne zur Seite steht. Lassen Sie nichts unversucht und verlieren Sie auf gar keinen Fall Ihren Lebensmut. Selbst wenn die Situation noch so aussichtslos ist, aufgeben wird schlussendlich und bekanntlich nur ein Brief.

Belastung auch für die Angehörigen

Eine psychologische Begleitung ist jedoch nicht nur für den Patienten selbst sehr ratsam, auch Familienangehörige und Freunde leiden oftmals sehr stark unter der Diagnose. Freunde und Bekannte sollten jedoch stets stark sein und für einen da sein. Nicht immer gelingt dieses Vorhaben auch. Es ist ganz normal, dass Familienangehörige ebenfalls gerade zu Beginn der Krebsdiagnose der Verzweiflung nahe sind. Selbstverständlich stehen auch hier gut ausgebildete Psychologen zur Seite.

Zudem sollte niemals vergessen werden, dass die Medizin viele Krebsarten heilen kann. Wichtig ist, dass Sie rasch professionelle Hilfe aufsuchen und sich einer Therapie unterziehen.

Die häufigsten Krebsarten:

  • Brustkrebs
  • Dickdarmkrebs
  • Gebärmutterhalskrebs
  • Lungenkrebs
  • Prostatakrebs

Besonders der Prostata- und Dickdarmkrebs gehören zu den schlimmsten die es gibt. Leider stehen hier die Heilungschancen im Vergleich zu anderen Krebsarten nicht so gut aus. Sollten Sie die Diagnose Prostatakrebs erhalten haben, ist rasches Handeln gefragt. Je früher und eher der Krebs medizinisch behandelt wird, desto besser die Erfolgsaussichten ein normales und noch langes Leben führen zu können.

Mit gesunder Ernährung Krebs vorbeugen

Krebs Vorbeugung Obst und Gemüse

Krebs – das Geschwür unserer Zeit. Eine Krankheit, deren Bekämpfung sich selbst die besten Ärzte und Gesundheitsforscher oft ratlos gegenüber stehend wiederfinden. Verschiedene Therapien, Medikamente und andere Ansätze zur Heilung wirken bei jedem Patienten und Betroffenen anders.

Doch was tun, wenn der Krebs in den Zellen wütet? Ein guter Ansatz, der sowohl vorbeugend wie auch bei Krankheitseintritt hilft, ist eine gesunde Ernährung. Doch viele Krebspatienten fragen sich, zu welchen Nahrungsmitteln sie am besten greifen sollten, um sich und ihrem Körper etwas Gutes zu tun.

Gesunde Ernährung soll Risiko reduzieren

Krebs Vorbeugung - Gesunde ErnährungDie Frage nach einer gesunden Ernährung drängt sich für Krebspatienten und potentiell Betroffenen auch deswegen in den Vordergrund, da Giftstoffe in der Nahrung ein Grund für die Geschwüre in Körper sein können. Auch Mangelerscheinungen durch falsche Ernährung stehen im Verdacht, Krebs zu begünstigen. In der Gesundheitswissenschaft wird hier von Tumorkachexie gesprochen. Es ist ein sich wechselhaft bedingender Prozess von falscher Ernährung, der Entstehung von Krebsgeschwüren und Folgeerscheinungen wie Fettverlust und Muskelabbau. In den westlichen Ländern werden bereits über 30 % der betroffenen Krebsfälle auf eine falsche Ernährung zurückgeführt.

Im Köper werden schließlich durch den Krebs lebenswichtige Prozesse umgekehrt. Statt Fett- und Muskelmasse aufzubauen wird diese abgebaut. Betroffenen wird häufig zu Nahrungsergänzungsmitteln geraten. Zudem ist eine eiweißreiche und kalorienreiche Ernährung sinnvoll. Auf Speisen, die besonders heiß, scharf, sauer oder süß sind, sollte im Rahmen einer Krebsbehandlung eher verzichtet werden. Ihnen wird eine zu starke Reizung auf die Schleimhäute nachgesagt. Stattdessen ist trinkfertige Sondernahrung eine gute Alternative. Auch nahrhafte Säfte und andere Fruchtgetränke können den Genesungsprozess positiv beeinflussen. Weiterhin gilt als bewiesen, dass eine ausreichende Aufnahme von Obst und Gemüse das Krebsrisiko in der Mundhöhle sowie im Verdauungstrakt senken kann, während rotes Fleisch die Entstehung von Karzinomen eher begünstigen.

Wie sieht eine solche Ernährung also aus?

Da bei Krebserkrankten oft die Darmflora aus dem Gleichgewicht gerät, wird Betroffenen zu einer Wiederherstellung eben dieser geraten. Dies ist durch eine Umstellung der bisherigen Ernährung möglich. Verzichtet werden soll auf tierische Lebensmittel, Zucker, Fertiggerichte sowie Weißmehlprodukte. Damit einhergehend wird eine Ernährung empfohlen, die statt Schadstoffe Vitamine enthält und möglichst aus biologischen Anbau stammt.

Smoothie gegen KrebsZum täglichen Verzehr umfangreicher Mengen antikarzinogener Lebensmittel wird geraten. Diese Lebensmittel hemmen, so wissenschaftliche Studien, Wachstum und die Ausbreitung der Krebszellen. Da Krebserkrankte oft an Appetitlosigkeit leiden und auch Schwierigkeiten haben, Nahrung als solche aufzunehmen, sind Säfte, Smoothies und andere Getränke aus dem Entsafter gern gesehene Vitamin- und Nährstofflieferanten. Im Entsafter Test finden sie die Vor- und Nachteile sowie das Preis-Leistungs-Verhältnis einzelner Geräte. Wer mithilfe des Entsafter Tests das richtige Produkt gefunden hat, kann selbst zu Hause schmackhafte und gesunde Drinks zur Krebsvorbeugung kreieren. Stammen die verwendeten Früchte aus biologischem Anbau und enthalten keine Schadstoffe, steigert dies die Qualität des Getränks noch einmal.

Was kann man noch tun?

Ferner wird zu einer verstärkten Aufnahme von antikarzinogenen Lebensmitteln geraten. Diese hemmen das Ausbreiten von Krebszellen und -geschwüren. Den Lebensmitteln wird sowohl bei der akuten Krebsbekämpfung wie zur Prävention eine enorme Wirkung nachgesagt.

Besonders Gemüse aus der Familie der Knollengewächse gelten als antikarzinogen. Dazu zählen u.a. Grünkohl, Brokkoli, Rosenkohl, Radieschen, Rettich und Kohlrabi. Ebenfalls wirkungsvoll ist grünes Blattgemüse wie Mangold, Grünkohl und Spinat, um nur eine kleine Auswahl zu nennen. Es sind die im Blattgemüse enthaltenen Bitterstoffe, die antioxidative Wirkung habe. Zur Krebsbekämpfung und -prävention wird im Übrigen dazu geraten, das Blattgemüse so wenig behandelt wie möglich zu genießen.

Schließlich sind es die Beeren, die Krebspatienten ebenfalls Linderung versprechen. Egal ob Himbeere, Erdbeere oder Brombeere – sie alle sind reich an starken Antioxidantien, die dem Krebs zu schaffen machen.

Wer auf gesunde Ernährung achtet, kann sein Krebsrisiko also merklich senken und als Betroffener seine Leiden während der Krebstherapie risikoarm selbst behandeln.

Möglichkeiten der Vorbeugung von Krebs

Krebs Vorbeugung Sonneneinstrahlung vermeiden

Krebs ist nach Herz- Kreislauferkrankungen die häufigste Todesart in den Industrieländern. Deshalb ist es von Interesse, wie man dem Krebs vorbeugen kann. Das heißt seinen Lebensstil soweit es möglich ist, so auszurichten, dass Krebs erst gar nicht entsteht.

Kein Tabak als Krebs VorbeugungAlkohol und Tabak

Genussmittel wie Alkohol und Tabak stehen auf der Liste der krebserzeugenden Gifte ganz oben. Tabakgenuss führt nicht nur zu Lungenkrebs, sondern auch andere Krebsarten werden mit ihm in Verbindung gebracht. Deshalb sollte man zur Krebs Vorbeugung konsequent das Rauchen lassen und auch auf Alkohol verzichten. Dies ist in unserer Gesellschaft nicht ganz einfach, da beide Genussmittel gesellschaftlich toleriert sind und es kaum ein Fest ohne Alkohol oder Tabak gibt. Auch am Arbeitsplatz ist man manchmal Rauch ausgesetzt, obwohl das Rauchen inzwischen weniger toleriert wird und es überall Nichtraucher Zonen gibt. So sind die Raucher mittlerweile ins Abseits geraten. Dasselbe wünscht man sich genauso für den Alkohol.

Zucker und Fett

Sehr schädlich ist auch der Zucker. Zwar wirkt er nicht direkt krebserregend, fördert aber genau wie Fett das Übergewicht und dieses soll wiederum für Krebs verantwortlich sein. Zur Krebs Vorbeugung sollte man auf ein normales Gewicht achten. Die Kombination von Fett und Zucker, die in vielen Süßigkeiten vorherrscht, ist besonders förderlich für Übergewicht. Von solchen Nahrungsmitteln kann man auch sehr viel essen und nimmt so eine große Zahl von Kalorien auf, ohne sich satt zu fühlen. Beim Verzehr zum Beispiel von Gemüse oder Salat ist es umgekehrt. Es wird empfohlen fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag zu essen, also praktisch zu jeder Mahlzeit und als Zwischenmahlzeiten.

Bewegung

Bewegung als Krebs VorbeugungBewegung ist ein wichtiger Faktor zur Gesunderhaltung. Bewegung steigert die Durchblutung und die Zellen werden besser mit Sauerstoff versorgt. Dies steigert wiederum die Abwehrkräfte und damit den Widerstand gegen Krebs. Es muss nicht gleich Hochleistungssport sein. Tägliche Bewegung, die in den Alltag eingebaut werden kann, reicht völlig aus. So bringt schon ein täglicher flotter Spaziergang oder auch Treppensteigen oder Radfahren sehr viel.

Gesunde Ernährung

Gesunde Ernährung ist ein weiterer, vielleicht der wichtigste Baustein in der Vorbeugung gegen Krebs. Gesunde Nahrungsmittel versorgen den Körper mit allem was er braucht, um gesund zu bleiben. Möglichst naturbelassene Nahrungsmittel wie frisches Obst und Gemüse zu sich nehmen, ergänzend dazu Vollkornprodukte und wenig Fleisch. Auf verarbeitetes Fleisch wie Wurst oder auch Fertiggerichte sollte weitgehend verzichtet werden. Als Getränke auf Wasser und ungesüßte Tees zurück greifen. Verboten sind alle süßen Getränke wie Softdrinks. Nahrungsergänzungsmittel wie Vitaminpräparate oder ähnliches richten nach neuesten Studien eher Schaden als Nutzen an. Bei gesunder Ernährung sind sie in jedem Fall überflüssig.

Sonneneinstrahlung

UV Strahlung fördert Hautkrebs, besonders die dünne Haut von Kindern ist gefährdet. Die Strahlung summiert sich im Laufe der Jahre, so dass exzessive Sonneneinstrahlung im Kindesalter im Erwachsenenalter zu Hautkrebs führt. Als Prävention dienen Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor. Zu meiden sind unbedingt Solarien, die künstliche Sonneneinstrahlung führt zu vermehrtem Hautkrebs.